Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
Grundlagen, Kernprozesse und therapeutische Interventionen
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) zählt zu den etablierten integrativen Therapieansätzen. Ihre Wirksamkeit wurde in über 1.500 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) untersucht und belegt – und dies bei einem breiten Spektrum unterschiedlicher Krankheitsbilder und Problembereiche, darunter Depressionen, Ängste, Zwangserkrankungen, Suchterkrankungen, psychotische Erkrankungen, chronische Schmerzen, Epilepsie, Diabetes, Stigmatisierung, Burnout sowie Probleme im Arbeitskontext.
Das Verfahren ist grundsätzlich prozessorientiert ausgerichtet. Im Zentrum stehen sechs sogenannte Kernprozesse, die sich den beiden übergeordneten Hauptkomponenten Achtsamkeit und werteorientiertes Handeln zuordnen lassen.
Im Rahmen dieses Einführungsworkshops erhalten Sie einen Überblick über das theoretische Modell der ACT, lernen zentrale ACT-Strategien kennen und haben die Möglichkeit, ausgewählte ACT-Interventionen bereits praktisch zu erproben.

Für die Veranstaltung werden bei der Bayerischen Landesärztekammer CME-Punkte beantragt.
Mittwoch, 17. März 2027
14:30 Uhr – 17:30 Uhr
Online
Michael Waadt
Leiter des Instituts für Arbeit und seelische Gesundheit (insas) München
Michael Waadt leitet in München das Institut für Arbeit und seelische Gesundheit und arbeitet mit dem Schwerpunkt auf Depression, Angst- und Belastungsstörungen als Verhaltenstherapeut in eigener Praxis. Mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie ist er darüber hinaus seit vielen Jahren als Trainer und Supervisor tätig. Michael Waadt lehrt als Dozent an verschiedenen Ausbildungsinstituten. Er ist Gründungsmitglied des ACT-Fachverbandes DGKV und Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zum Thema ACT.
